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VANCOUVER IMMOBILIEN Einführung

Vancouver liegt in der Provinz British Columbia, die 947,800 qkm groß ist und etwa 4 Millionen Einwohner hat. Die Regierungshauptstadt ist Victoria, gelegen auf Vancouver Island. Zwischen den beiden Städten verkehren Fährschiffe und Flugzeuge. Trotz der guten Verbindung zur Insel und damit nach Victoria, hat sich Vancouver zur geschätlichen Hauptstadt entwickelt. Als größte Stadt an der Westküste hat Vancouver einen internationalen Flughafen und gute Autobahnen, sowohl zum Landesinneren als auch entlang der Küste bis Washington, USA.

Seit 1986 gibt es eine Schnellbahn (Sky Train), die an das Bus System angeschlossen ist und inzwischen die Innenstadt mit Burnaby, New Westminster und Surrey verbindet und ständig erweitert wird. Wegen seiner Lage zwischen dem Küstengebirge, dem Pacific und der amerikanischen Grenze, kann sich Vancouver nicht endlos ausdehnen, wie das die großen Städte im Osten tun. Diese Tatsache macht das Land wertvoll und ein Investment in Immobilien kann auf Dauer nur wachsen. Vancouver hat schon seit vielen Jahren strenge Regelungen für den Bau von Garagen. Alle Fahrzeuge müssen soweit es geht unter der Erde untergebracht werden. Durch die somit notwendigen Tiefgaragen verteuern sich die Baukosten für Immobilien. Dies muß man beachten, wenn man Preise mit denen in anderen Provinzen vergleichen will.

Da die Pacific Küste das einzige Gebiet Canadas ist, welches sehr mildes Klima aufweist, ist es ein besonderer Anziehungspunkt für viele Einwohner anderer Prozinzen, insbesondere für Rentner. Zusammen mit Immigranten aus aller Welt hat B.C. einen jährlichen Zuwachs von etwa 40,000 bis 60,000 Einwohnern.

Neben dem angenehmen Klima bietet die Westküste unendliche Sportmöglichkeiten. Mit all den vorgelagerten Inseln, ist hier ein Paradies für alle Wassersportler. Drei verschiedene Berge direkt in Vancouver bieten gute Abfahrten für Skiläufer, sogar mit Pisten Beleuchtung für die Abendstunden. Eine große Auswahl von Golfplätzen können beinahe das ganze Jahr benutzt werden. Herrliche Parks, oft mit Sportanlagen, stehen kostenlos zur Verfügung. Das bekannte Skigebiet am Whistler und Blackcomb Mountain ist nur einundeinehalbe Autostunde entfernt und viele große Naturparks bieten Berge, Seen und Flüsse für die Freizeitgestaltung in nächster Umgebung.

Die Mehrzahl der Einwohner von B.C. sind irgendwann aus Europa gekommen und als deutscher Besucher fühlt man sich schnell 'wie zu Hause'. Man findet Geschäfte und Restaurants mit vertrautem Angebot und auch deutschsprechende Rechtsanwälte und Steuerberater. Und sicher auch viele neue Freunde. Aber auch der Einfluß aller anderen Immigranten aus vielen anderen Ländern der Welt, macht Vancouver so international und interessant.

Die schöne Natur und das angenehme Klima wirken sich auch auf die Immobilien aus. Es gibt wenig Probleme mit leerstehenden Wohnungen. Gebäude, die gut geführt sind, haben of Wartelisten. Wohnungen gibt es in Hochhäusern und in Gebäuden mit drei Etagen. Letztere sind hier sehr beliebt, meißt in Holzbauweise erstellt und mit einer Tiefgarage darunter.

Bei Immobilien, die Wohnungen enthalten, muß man vom angegebenen Mieteinkommen noch die Kosten absetzen. Diese werden vom Eigentümer getragen. Es ist wichtig, daß man sich bei Interesse für solche Gebäude genau mit diesen Kosten befaßt und einen erfahrenen Hausverwalter zu Rate zieht. Bei gut verwalteten Wohnungen betragen die Kosten rund 40% von den Bruttoeinnahmen. In manchen Gebäuden zahlen die Mieter ihren eigenen Stromverbrauch und somit sind die Kosten niedriger. Immobilien dieser Art zeigen meist keinen oder nur einen kleinen Gewinn im ersten Jahr. Doch können die Mieten jährlich etwas erhöht werden, da durch den Zuwachs der Bevölkerung der Bedarf für Wohnungen bisher immer groß war. Nach 3 bis 5 Jahren hat das Objekt auf einmal wesentlich höhere Mieteinnahmen und kann dann mit Gewinn verkauft werden. So muß ein Investor diesen Endgewinn mit zu den jährlichen Netto Einnahmen rechnen, um ein ehrliches Bild zu erhalten. Viele einheimische Investoren behalten ihre Immobilien, wenn sie mit den Jahren gute Profite abwerfen und einen größeren Wert haben. Sie belasten sie dann mit höheren Hypotheken und invetieren dies Geld wieder in das nächste Objekt. Steuerlich kann man dies so planen, daß man immer gewisse Abschreibungen gegen seine Mieteinnahmen hat und somit nicht soviel Einkommensteuer entsteht.

Bei Wohnungen spielt die Lage eine enorme Rolle. In einer guten Lage wird man meist ein gutes Gebäude finden, gute Mieter und gute Mieteinnahmen. Verspricht jemand einen ganz besonders guten "Return auf ein Investment', so ist oft ein Mangel daran zu finden. Natürlich gibt es Notverkäufe, die dem widersprechen. Doch sind in Vancouver so viele Investoren aus aller Welt, die täglich den Markt nach solchen Gelegenheiten absuchen, daß solche Objekte oft innerhalb weniger Stunden verkauft sind. Es ist für deutsche Investoren beinahe unmöglich so schnell zu handeln, wenn nicht jemand sie hier an Ort und Stelle vertritt.

In den letzten Jahren wurden Wohngebäude fast nur noch als Eigentumswohnungen gebaut. Manche dieser Objekte oder einzelne Wohnungen wurden vermietet und werden somit auch als Investment angeboten. Da jede Wohnung hierbei ein eigenes Grundbuch hat, sind die Grundsteuern sehr hoch. Dazu kommen die Verwaltungskosten und Kosten für jede Neuvermietung. Solche Objekte tragen sich meist nicht durch die Mieteinnahmen, sondern bringen erst einen Profit durch den Wertzuwachs im Falle eines Verkaufs.

Zum Wohnungsmarkt gehören natürlich auch Einfamilienhäuser. Vancouver bietet hier eine fast unübersehbare Auswahl. Neue Häuser werden hier von Bauunternehmern gebaut und dann zum Verkauf angeboten. Man baut auf 'Spekulation' und so heißen diese Häuser auch 'Spek Homes'. Der Käufer kann sich unter vielen das aussuchen, welches ihm am besten gefällt. Nur selten wird erst ein Grundstück gekauft und nach eigenen Plänen ein Haus darauf gebaut.

Vancouver hat Wohngegenden, die alle einen besonderen Lebensstil erlauben. Im Gebiet des Flußtales des mächtigen Fraser Rivers, sieht es ein wenig aus wie im Allgäu. Grüne Wiesen, flache bis leicht hügelige Landschaft, ländliche Anwesen. Hier können Leute größere Grundstücke erwerben und sich Pferde halten oder eine kleine Hobbyfarm führen.

In West und North Vancouver klettern die Wohngebiete and den steilen bewaldeten Hängen des Küstengebirges immer höher und bieten einen großartigen Blick über das Meer, den Hafen und die Stadt Vancouver. Hier gibt es auch viele sehr begehrte am Wasser liegende Häuser mit eigenem Strand oder Bootssteg. Im Gegensatz dazu bietet der Stadtteil Richmond flaches Land und hier ist Radfahren sehr beliebt.

Selbst im Stadtkern von Vancouver ist das Wohngebiet des Westends ganz naturverbunden. Direkt an der Englischen Bucht gelegen, können die Bewohner der Hochhäuser im berühmten Stanley Park spazieren gehen oder am Strand liegen. Alles ist vor der Türe. Einfamilienhäuser können ein gutes Investment sein. Die Mieteinnahmen decken meist die Kosten und ein Wertzuwachs ist in guten Lagen ziemlich sicher. In den letzten Jahren war ein Wertzuwachs von rund 8% bis 15% pro Jahr vorhanden. Diese Angaben sind je Wohngegend etwas verschieden und bei Interesse an einem solchen Investment benötigt man gute Beratung. Es gibt auch Doppelhäuser und 'Mini' Wohngebäude mit 4 bis 10 Wohnungen, die sich als erstes Investment eignen.

Nur kurz sollen auch die Immobilien erwähnt werden, die der Erholung dienen und trotzdem sehr oft eine ausgezeichnete Geldanlage darstellen. Die Umgebung von Vancouver bietet hier alles, was das Herz begehren kann und das immer noch zu erschwinglichen Preisen. Grundstücke an einsamen Seen, Flüssen, dem Ozean oder im Gebirge, auf dem Land oder im Wald gibt es in allen Größen mit und ohne Bebauung. Im Whistler und Blackcomb Skigebiet haben sich Immobilien in den letzten Jahren im Wert mehrmals verdoppelt.

Für den Investor, der Einkommen sucht, gibt es eine Vielzahl von 'commercial' Immobilien. Das kann ein Laden an einer Straßenecke sein, mehrere Läden in einem Geschäftshaus oder auch ein ganzes Einkaufszentrum. Auch Bürogebäude mit und ohne Läden im Erdgeschoß gehören hierzu und industriell genutzte Gebäude. Letztere gibt es in einer besonderen Vielfalt, die man von Deutschland her nicht so gewohnt ist. Da sind einmal die einfachen Lagerhäuser, meißt in der Nähe der Autobahnen oder dem Flughafen. Dann gibt es solche Gebäude auch mit Handwerkern als Mieter, die Möbel, Werkzeuge, Lampen, Plastikartikel und anderes herstellen. Manche dieser Gebäude sind dann wieder in besonders guten Lagen und haben oft Verkaufsräume dabei, zum Beispiel für Teppiche, Küchen, Farben und Tapeten. Mieter sind hier Großhandelsfirmen, aber oft sind die Grenzen zum Einzelhandel verwischt. (Vergleichbar mit IKEA Lagerhäusern)

Die kommerziellen Objekte zeigen meist etwa 7% bis 9% Return auf den Kaufpreis. Auch hier ist wieder die Lage sehr wichtig auch auch der Inhalt der Pachtverträge. Meist haben die Verträge eine Laufzeit von 3, 5 oder sogar 10 Jahren und es ist wichtig, ob und wann die Mieten erhöht werden können. Da auch hier der Kaufpreis über die Mieteinnahmen errechnet wird, hängt der Wert des Objekts oft sehr davon ab, wie die Pachtverträge formuliert sind und ob die entsprechenden Mieter genug verdienen, um mehr Miete zahlen zu können. Bei allen kommerziellen Gebäuden zahlen die Mieter alle Kosten. Bei Bürogebäuden findet man öfter 'gemischte' Verträge, netto und brutto. Bei Kaufinteresse sollte man immer einen Anwalt alle Pachtverträge prüfen lassen.

Einkaufszentren gibt es hier viel mehr als in Deutschland. Oft sind diese Zentren so gestaltet, daß zwischen den Läden auch Restaurants und Theater oder Sportanlagen vorhanden sind, um mehr Käufer zu den Zentren zu bringen. Da auch an Wochenenden die Läden offen sind, bieten die Zentren etwas für die ganze Familie. Ein Zentrum in guter Lage kann ein sehr gutes Investment sein. Hier muß man aber unbedingt bei der Stadt die zukünftige Planung einsehen, damit man feststellen kann, ob ein weiteres Zentrum in unmittelbarer Nähe geplant ist. Allzu oft nimmt solch ein neues und moderneres Zentrum nicht nur die Kunden sondern auch die Mieter weg. Bei Einkaufszentren ist oft zusätzlich zu den Mieteinnahmen eine Umsatzbeteiligung an den Geschäften zu finden.

Außer diesen 'fertigen' Investments gibt es auch noch die Möglichkeit sich ein Objekt selbst zu bauen. Land gibt es immer und in allen Lagen und für die verschiedensten Zwecke. Der Mehraufwand an Zeit und Arbeit wird meist mit extra Gewinnen belohnt. Als deutscher Investor hier selbst zu bauen erfordert viel Lernen und Umlernen, selbst für die, die aus dem Baufach kommen. Gute Beratung ist hier noch wichtiger als beim Kauf einer fertigen Immobilie.

Die Abwicklung eines Immobilien Kaufs ist relativ einfach in Canada. Man macht ein Angebot meist durch einen Makler. Für einfache Transaktionen gibt es sogar vorgedruckte Formulare, die man nur ausfüllen braucht. Darin sind die wichtigen Punkte enthalten, wie Kaufpreis, Hypotheken, deren Zinsen und Termine. Besonderheiten des Objekts oder der Mietverträge, der geplanten Zahlungsweise und die Daten des Vertragsabschlusses und der Übernahme des Objekts. Auch die Maklergebühr wird schon hier festgelegt. Sie wird vom Verkäufer getragen. Dem Angebot legt man einen Scheck bei, je nach Größe des Objektes. Für einen Vertrag im Wert von rund 1 Million können dies $20,000 bis $50,000 sein. Dies bedeutet, daß man ernsthaftes Interesse hat. Die Summe verbleibt meist auf dem Treuhand Konto des Maklers oder Rechtsanwalts und wird am Ende verrechnet. Ein solches Angebot macht man meist unter der "Bedingung', daß man bis zu einem bestimmten Datum alle für das Objekt wichtigen Dinge überprüfen kann, oder daß ein Rechtsanwalt alle Verträge einsieht und man die nötige Finanzierung sichert. Wird das Angebot dem Verkäufer vorgelegt, macht dieser Änderungen entsprechend seinen Vorstellungen und gibt das Angebot wieder an den Käufer zurück. Dies kann widerholt werden, bis beide Parteien eine Einigung erzielt haben. Danach ist das Angebot ein Kaufvertrag und ein Rechtsanwalt übernimmt den Abschluss und Eintragung in das Grundbuch. Für größere Objekte werden die Angebote von einem Rechtsanwalt erarbeitet und können recht umfangreich sein.

Sobald ein Ausländer Grundbesitz in Canada hat, sollte er auch bei seinem Notar ein canadisches Testament hinterlegen, da die deutschen Erbscheine in Canada nur mit Problemen und Zeitverlust anerkannt werden. Ist kein anerkannter Erbschein vorhanden, kann der Staat dem Gesetz nach Objekte zu Bargeld verwandeln und dieses an die Erben im Ausland aushändigen. Ein solcher Verkauf ist aber sicher nicht im Interesse des Eigentümers.

Auch ein guter Steuerberater ist dann zu empfehlen. Das Finanzamt hier verlangt von allen Ausländern eine Withholding Tax von rund 25%, die von allen Netto Einnahmen vor Übergabe an den Investor zurückgehalten wird. Erst am Jahresende kann man über die Einkommen Steuererklärungen die zuviel bezahlten Gelder wieder zurück erhalten. Die Einkommen Steuererklärungen werden hier jeden 1. April für das zuvor vollendete Jahr verlangt. Für Ausländer kann der Steuerberater einen Aufschub bis zum 1. Juni erbitten.

British Columbia hat eine Grunderwerbssteuer, welche 1% von den ersten $200,000 der Erwerbskosten und 2% von allen Beträgen darüber beträgt. Diese ist beim Kaufabschluß fällig. Beim Verkauf einer Immobilie wird eine Kapitalzuwachs Steuer fällig, die bis zu 30% betragen kann. Vom Gewinn zwischen Kauf- und Verkaufspreis wird hierbei 50% des gewinns dem Einkommen des Eigentümers zugerechnet und ist einkommensteuerpflichtig. Diese Steuer fällt auch an, wenn Immobilien auf Kinder übertragen werden. Auch werden Steuern auf bestimmte Teile der vorgenommenen Abschreibungen beim Verkauf fällig. Vor einem Verkauf ist es daher gut mit einem Steuerberater die anfallenden Steuern berechnen zu lassen.

Dies soll nur eine sehr weitläufige Übersicht über Vancouver Immobilien darstellen. Bei Interesse an den verschiedenen Arten von Investments stehen neueste Markttendenzen und detailierte Informationen zur Verfügung.

MARNET REAL ESTATE SERVICES LTD.

NORTH VANCOUVER, AUGUST 2002

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Der folgende Artikel ist aus dem Canadian German Trade Magazine der Canadian German Chamber of Industry and Commerce Inc., Toronto, Montreal, Vancouver

Geschrieben von Petra Schmidt

Britisch Kolumbien

Einwohner: 4,108,031 (etwa 12% der Bevölkerung Kanadas)
Größe: 947,800 qkm
Bevölkerungsdichte: 4,1 pro qkm (in Deutschland sind es 230 pro qkm
Spachen:
Englisch 82,1 %
Französisch 1,8 %
Andere 16,3 %
Hauptstadt: Victoria (318,000 Einwohner)


Bruttoinlandsprodukt: Mit etwas mehr als 12% Anteil an der Bevölkerung Kanadas trägt diese Provinz zu 12% des kanadischen Bruttosozialproduktes bei. Britisch Kolumiens BIP lag bei 130,396 (in Tausend, 2002) und konnte damit einen Anstieg von 2,2% vorweisen. Die Wirtschaft in dieser Provinz wuchs 2001 um nur 0,9% nachdem sie um 3,9% in 2000 gewachsen war.

Wichtigste Produktionszweige: Forstwirtschaft, Tourismus, Filmindustrie, Minenwesen, Landwirtschaft und Fischerei. Im Jahr 2000 wurden 41,9% der Holzindustrie (lumber and softwood) exportiert und mit dem Export von Holz und Zellstoff ein Gewinn von $16,307,000 erzielt.

Filmindustrie: Ausländische (hauptsächlich US) Firmen produzierten Kinofilme für mehr als $12,6 Millionen in dieser Provinz (2000). Die Prozinz B.C. selbst filmte Episoden bekannter Serien local für rund $6,5 Millionen.

Auch die weiterverarbeitende Industrie und Telekommunikation sind extrem wichtig für die Region, und es befinden sich einige führende Softwarefirmen in Vancouver und Umgebung.

Veränderungsraten in den Branchen: Der Hightechsektor, Telekommunikation, pharmazeutische Industrie und Biotechnologie, Computer- und die elektronische Industrie werden zunehmend wichtiger für die Provinz. Im Jahr 2001 waren etwa 62,000 Personen in diesen Bereichen angestellt. Das Bruttosozialprodukt dieser Bereiche zusammengezählt war bereits im Jahr zuvor um 16,5% gewachsen: Es hatte einen Gewinn von $3,7 Millionen erzielt (2000).

Preise und Löhne:

Lebenshaltungskosten: Innerhalb eines Jahres stieg der Konsumerpreisindex um 2,3% (April 2001 bis April 2002). Der Gesamtgewinn der Provinz lag bei $82,872 Millionen (2001).

Erzeugerpreise: Britisch Kolumbiens Wirtschaft basiert auf seinen Bodenschätzen und natürlichen Resourcen. Die großen Wälder (die 56% der Provinz bedecken) sind gewinnträchtig: Papier- und Bauindustrie (u.a. Holzhäuser, Holzziegel) sind abhängig von diesem Industriezweig. Momentan liegt dieser wichtige Sektor aufgrund von Unstimmigkeiten mit den USA in bezug auf "Softwood" jedoch leider so gut wie brach. Ein anderes wichtiges Element für B.C.'s Wirtschaft ist die Filmindustrie. In "North Hollywood" locken die kanadischen Dollar sowie Steuervergünstigungen zahlreiche US-Firmen zum Produzieren von TV-Serien und Kinofilmen.

Löhne und Lohnsteigerungen: Der Wochenlohn betrug in dieser Provinz im Durchschnitt in allen Bereichen $660,94 (April 2002), d. h. 2,8% mehr als in 2001.

Erwartungen für die Zukunft

Das lokale Büro für Statistik prognostiziert einen Aufschwung für die Wirtschaft Britisch Kolumbiens: Zwischen 1999 und 2008 wird erwartet, daß sie um 25% steigt. Der generelle Waren/Produktionsbereich wird nicht so stark ansteigen wie der umfassende Servicebereich, welcher um 26% vergrößert werden wird. Auch die kontinuierlich produktionsfreudige Filmindustrie wird weiterhin zu B.C.'s Wirtschaft beitragen. Im Jahre 2008 wird das Bruttosozialprodukt der Provinz laut Annahme von B.C. Statistics bei $28,3 Milliarden liegen.

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